Lebensgeschichte aufschreiben

Dein Leben in Worte fassen.

Viele möchten ihre Lebensgeschichte festhalten und wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Diese vier Schritte helfen, ob du schreibst oder lieber erzählst.

In vier Schritten

So fängst du an. Und bleibst dabei.

  1. Teil dein Leben in Kapitel.

    Kindheit, Jugend, die ersten eigenen Jahre, die Lebensmitte und was danach kam. So wird aus einem riesigen Thema eine Reihe kleiner.

  2. Fang mit Fragen an, nicht mit dem Anfang.

    „Wie sah dein Kinderzimmer aus?“ ist leichter als „Erzähl von deiner Kindheit“. Eine genaue Frage öffnet die Erinnerung.

  3. Erzähl von Momenten.

    Nicht jedes Jahr braucht eine Seite. Ein Sommer, ein Streit, ein erster Tag sagen oft mehr als eine Zeitleiste.

  4. Ordne erst am Ende.

    Die Reihenfolge muss beim Aufschreiben nicht stimmen. Sortiert wird, wenn alles da ist.

Für den Anfang

Sechs Fragen, die Erinnerungen wecken.

Such dir eine aus und erzähl, was dir dazu einfällt. Der Rest kommt beim Erzählen.

  • Wie sah dein Kinderzimmer aus?
  • Wer war dein bester Freund als Kind? Was habt ihr zusammen erlebt?
  • Welche Musik hast du als Teenager gehört?
  • Mit welchem Job bist du in die Berufswelt eingestiegen?
  • Welcher Moment im Privatleben hat dich richtig glücklich gemacht?
  • Was würdest du deinem 16-jährigen Ich heute sagen?

Wenn dir das Schreiben schwerfällt

Dann erzähl es einfach.

Vielen fällt das Erzählen leichter als das Schreiben. Lovida stellt dir Fragen aus allen Kapiteln deines Lebens. Du antwortest mit deiner Stimme, und daraus wird Text in deinen eigenen Worten. Am Ende steht dein Buch.

Häufige Fragen

Was andere auch gefragt haben.

Das hängt davon ab, wie ausführlich du sein willst. Mit einer Frage am Tag kommt in einigen Monaten viel zusammen. Wichtiger als das Tempo ist, dass du dranbleibst.

Nein. Schreib oder erzähl, was dir gerade einfällt. Sortieren kannst du später, nach den Kapiteln deines Lebens.

Für dich selbst und für die, die nach dir kommen: Kinder, Enkel, Freunde. Viele merken erst beim Erzählen, wie viel sie zu erzählen haben.